Das Heimatmuseum
Eselmühle an der Stadtmauer
Das wuchtige Gebäude an der ehemaligen Stadtmauer wurde seit 1568 als Stadtmühle genutzt (auch Eselmühle genannt), und bereits vorher stand an dieser Stelle eine Mühle. Zu Beginn der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde das fast baufällige und heruntergekommenen Haus unter der Federführung von Oberbürgermeister Dr. Jörg Leist und der aktiven Begleitung des AMV liebevoll und komplett renoviert, und 1974 wurde dort das Wangener Heimatmuseum eröffnet.
Auch das Mühlrad wurde wieder in Stand gesetzt, und so ist dort auch die ganze Mahltechnik der ehemaligen Mühle zu bewundern.
Mahlwerk der ehemaligen Mühle im Heimatmuseum
Die Ursprünge des Museums gehen auf Sammlungen aus dem Jahr 1885 zurück. Heute zeigt es die Wangemer Stadtgeschichte von Beginn bis heute, es zeigt Schützenscheiben der Wangener Schützengesellschaft, berichtet von Zünften und Handwerkern, der Geschichte der freien Reichsstadt, Möbel, Schmuck und Einrichtungsgegenstände aus der Biedermeierzeit, und dokumentiert die Volksfrömmigkeit in Wangen und Umgebung.
Besondere Schwerpunkte sind berühmten Söhnen der Stadt gewidmet: dem königl. württ. Hofmaler Josef Anton von Gegenbaur (Malereien und Freken im zerstörten Neuen Schloß in Stuttgart) und dem Maler Franz Josef Spiegler (Klosterkirche Zwiefalten), aus deren Werk Bilder und Skulturen gezeigt werden.
Zu den Aufgaben des Altstadt- und Museumsvereins gehört auch die Aufsicht im Museum.
Das Heimatmuseum dokumentiert
| |
 |
Reichsstädtische Geschichte |
 |
Haus- und Mühlengeschichte |
 |
Wangemer Landtafel |
 |
Schützenscheiben |
 |
Eselstall |
|
| |
 |
Zunftwesen |
 |
Religiöses Leben |
 |
Gemälde und Skulpturen |
 |
Waffen |
|
zum Vergrößern auf das Bild klicken